Es werden zwei Drucktechniken - Monotypie und Kaltnadel-Radierung - erklärt und gezeigt. Jeder Teilnehmer hat Zeit, beide Techniken zu vertiefen und eigene Motive umzusetzen.

Anmeldungen sind möglich per Mail unter info@flying-colours.de oder telefonisch unter 04161-512261.

 

Kosten: 45,- Euro / Person (Getränke und Snacks sind inklusive)

 

Mitzubringen sind: Eigene Skizzen bis 13x18cm, Bleistifte, Radiergummi, Anspitzer und ein Schutzkittel

 

Materialkosten für die Druckplatten und das hochwertige Büttenpapier wird nach Verbrauch abgerechnet!


Die Künstlerin Britta Lange studierte nach dem Abitur  Kommunikationsdesign in Hamburg mit den Schwerpunkten Illustration, Fotografie und Typographie. Das Radierhandwerk lernte sie bereits während des Studiums kennen. Nach dem Studium war sie als Art Direktorin in verschiedenen Werbeagenturen tätig. 2002 entdeckte sie das uralte Handwerk der Radierung auf neue Art und Weise für sich. Britta Lange kombiniert traditionelle Reime und alte Lieder mit ihrem modernen, grafischen Illustrationsstil. Daraus entstand eine neue Form von Kunst und Handwerk. Später folgten weitere Motive wie Sternzeichen, Tiere, Trilogien und andere. Bis heute hat sie mehr als 50 Motive in der Technik der Radierung illustriert. Zu den beliebtesten Motiven zählen "Die Ameisen aus Altona" von Joachim Ringelnatz und der "Engel". Seit 2010 lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Sohn in Buxtehude.


Malerei als Beherrschung verschiedenster Techniken mag viele in ihrem Verständnis von bildnerischer Kunst befriedigen, doch für Elena-Florentine Kühn ist und kann sie nur Grundstock sein für eine weit tiefere Kategorie. 1997 war ein wichtiger Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung. Die damals entstandene „Froschreihe“, ausgehend vom Gegenstand, dem toten Frosch, sich aber letztlich davon lösend, bedeutete eine Befreiung vom Dinghaften, die Raum schuf für andere Bildwelten, die sich seitdem beinahe wundersam wie immer neue Türen öffnen. In den heutigen Arbeiten von Elena-Florentine Kühn tendiert das Gegenständliche gen Null, ist aber stets latent im (Unter)grund vorhanden, nicht sichtbar, aber denkbar, erahnbar.

© Peter Liebald 2000