ELENA F. KÜHN

Bestimmendes Thema der Arbeiten von Elena-F. Kühn ist die Landschaft. Allerdings nicht im herkömmlichen Sinne des Verständnisses von Landschaftsmalerei, sondern als eine Sehphilosophie , die die Grenzen zwischen Makro- und Mikrokosmos negiert und sie überwindet. Es geht ihr um Sichtbarmachung einer quasi „inneren Landschaft“, eines Gefühls, einer Stimmung in oder zu einer Landschaft. Das Empnden dieser Landschaft kann ihres Erachtens nicht durch die Nachahmung der Landschaft erfolgen, sondern nur durch die Transponierung in eine andere Bildsprache. Die Arbeiten von der Künstlerin sind Entwicklungen vom Gegenständlichen

zum Nicht-Gegenständlichen. Die Form bildet den Ursprung und ist zugleich Impuls ihrer Bilder. Bei den neueren Arbeiten ist es umgekehrt – ausgehend vom Nicht-Gegenständlichen, von Flächen und Flecken, entwickelt sich Landschaft, eindeutig deniert durch einen Horizont. Ausgehend von zwei kleinen Arbeiten, die 2013 entstanden, entwickelten sich immer deutlicher Landschaften, Himmel, Wolken, Meer. Bevorzugt malt die Künstlerin mit Eitempera. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen führten

die Künstlerin unter anderem nach München, Würzburg, Hamburg, verschiedene Städte in Tschechien sowie nach Dänemark,

Hannover und Bonn. Neben ihrer freischaenden Tätigkeit unterrichtet Elena-F. Kühn in ihrem Atelier sowie 14 Jahre an der Volkshochschule Buxtehude, leitete Kurse an der Sommerakademie Hamburg und im Künstlerhaus Spiekeroog.